7 / Wärmepumpen

Planung von Wärmepumpen

Auslegung und Planung von Wärmepumpen für Neubau und Bestand - von der Heizlastberechnung bis zur Inbetriebnahme.

Was wir konkret übernehmen

  • 1Heizlastberechnung für das Gebäude
  • 2Wahl der Wärmequelle: meist Luft, bei passenden Voraussetzungen Erdwärme (Sonden oder Kollektoren)
  • 3Dimensionierung von Wärmepumpe, Pufferspeicher und Warmwasserbereitung
  • 4Prüfung der Wärmeverteilung: Fußbodenheizung, Heizkörper, Vorlauftemperatur
  • 5Hybridsysteme: Wärmepumpe in Kombination mit einem bestehenden Heizkessel
  • 6Abstimmung mit einer bestehenden oder geplanten PV-Anlage
  • 7Meldung von Erdwärmesonden bei der Landesagentur für Umwelt
  • 8Begleitung von Landesbeiträgen, Conto Termico und Steuerabzügen
  • 9Bauleitung

Diese Liste ist nicht vollständig - beschreiben Sie uns Ihr Bauvorhaben, und wir nennen Ihnen die für Sie relevanten Punkte.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Erstgespräch und Besichtigung: Gebäude, bestehende Heizung, Verbrauch und Ziele.
  2. Heizlastberechnung und Prüfung, ob die vorhandene Wärmeverteilung geeignet ist.
  3. Vergleich der möglichen Wärmequellen und Empfehlung für Ihr Gebäude.
  4. Planung von Wärmepumpe, Speicher, Hydraulik und Aufstellort des Außengeräts.
  5. Meldungen und Förderanträge, Einholen und Vergleichen von Angeboten.
  6. Bauleitung, Inbetriebnahme und Unterlagen für Förderungen.

Dauer und Kosten

Die Planung einer Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus ist meist in einigen Wochen abgeschlossen. Bei Erdwärmesonden kommen Meldung und Bohrung hinzu. Der Aufwand richtet sich nach Größe und Zustand des Gebäudes, der gewählten Wärmequelle, der Kombination mit PV oder bestehender Heizung und danach, ob wir auch die Bauleitung übernehmen.

Rechtliche Grundlagen

Die Heizlast berechnen wir nach UNI EN 12831-1. Für die Gesamtenergieeffizienz gelten die Südtiroler Landesbestimmungen und die Technische Richtlinie der KlimaHaus-Agentur, ergänzend das GvD 192/2005 mit dem Ministerialdekret vom 26.06.2015 zu den Mindestanforderungen. Bei Luft-Wärmepumpen achten wir auf Schallschutz und die richtige Aufstellung des Außengeräts. Erdwärmesonden sind in Südtirol meldepflichtig, eine Wasserkonzession ist nicht nötig. Grundwasser-Wärmepumpen sind konzessionspflichtig und erfordern ein hydrogeologisches Gutachten; sie sind daher meist nur bei größeren Objekten wirtschaftlich. Für Kältemittel gilt die EU-F-Gas-Verordnung 2024/573.

Einsatzgebiet

Wir sind im gesamten Vinschgau tätig - von Reschen, Graun und Mals über Prad, Laas und Schlanders bis Naturns -, im Burggrafenamt rund um Meran sowie auf Anfrage in ganz Südtirol. Unser Büro liegt in Prad am Stilfserjoch; Besichtigungen vor Ort sind für uns selbstverständlich. Wir arbeiten zweisprachig auf Deutsch und Italienisch.

Häufige Fragen

Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau?

Oft ja. Entscheidend sind Heizlast und Vorlauftemperatur. Wir prüfen, ob die bestehenden Heizkörper reichen oder ob vorher gedämmt bzw. die Wärmeverteilung angepasst werden sollte.

Luft oder Erdwärme - was passt im Vinschgau?

Das hängt von Höhenlage, Grundstück und Heizlast ab. Luft-Wärmepumpen sind günstiger in der Anschaffung, Erdwärme arbeitet im Winter gleichmäßiger. Wir rechnen beide Varianten für Ihr Gebäude durch.

Kann ich meinen bestehenden Heizkessel behalten?

Ja, als Hybridsystem: Die Wärmepumpe deckt den Großteil des Bedarfs, der Kessel springt an besonders kalten Tagen ein. Wir prüfen, ob das für Ihr Gebäude sinnvoll ist.

Brauche ich eine Fußbodenheizung?

Nicht zwingend. Flächenheizungen sind ideal, mit passend dimensionierten Heizkörpern funktioniert eine Wärmepumpe aber ebenfalls.

Lohnt sich die Kombination mit Photovoltaik?

Häufig ja, weil ein Teil des Stroms für die Wärmepumpe selbst erzeugt wird. Wir planen beides aufeinander abgestimmt.

Wie laut ist das Außengerät?

Moderne Geräte sind leise, der Aufstellort ist trotzdem wichtig. Wir achten auf Abstände zu Nachbarn und Schlafräumen.

Gibt es Förderungen?

Ja, je nach Fall Landesbeiträge, Conto Termico oder Steuerabzüge. Die Bedingungen ändern sich häufig; wir prüfen die aktuelle Lage für Ihr Projekt.